Trauersprüche

Marie von Ebner Eschenbach

Wenn durch einen Menschen
ein wenig mehr Liebe und Güte,
ein wenig mehr Licht und Wahrheit
in der Welt war, dann hat
sein Leben einen Sinn gehabt.

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ID: #46 | Sonstige Autoren

Sonstige Autoren

Steh nicht am Grab mit verweintem Gesicht
ich bin da - ich schlafe nicht.
ich bin im Wind, der weht über die See,
ich bin das Glitzern im weissen Schnee.
ich bin die Sonne auf reifender Saat,
ich bin im Herbst in der goldenen Mahd.
Wenn Du erwachst im Morgenschein,
werde ich immer um Dich sein.
Bin im Kreisen der Vögel am Himmelszelt,
ich bin der Stern, der die Nacht erhellt.
Steh nicht am Grab in verzweifelter Not,
ich bin nicht da - ich bin nicht tot!
Autor: Irisches Grabgedicht

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ID: #45 | Sonstige Autoren

Sonstige Autoren

Weinet nicht, ich hab es überwunden,
bin befreit von meiner Qual.
Doch laßt mich in stillen Stunden
bei Euch sein so manches Mal.
Was ich getan in meinem Leben,
ich tat es nur für Euch.
Was ich gekonnt hab' ich gegeben,
als Dank seid/bleibt einig unter Euch.
Autor: Unbekannt

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Henry Scott Holland

Tod bedeutet gar nichts. Ich bin nur nach nebenan verschwunden. Ich bin ich und du bist du. Was immer wir füreinander waren, das sind wir noch. Nenne mich bei dem alten vertrauten Namen. Sprich von mir, wie du es immer getan hast. Ändere nicht deinen Tonfall. Zwinge Dich nicht zu aufgesetzter Feierlichkeit oder Traurigkeit. Lache weiterhin über die kleinen Scherze, an denen wir gemeinsam Spaß hatten. Spiele, lächle, denkean mich, bete für mich. Lass meinen Namen weiterhin so geläufig sein, wie er immer war. Sprich ihn unbekümmert aus, ohne die Spur eines Schattens. Das Leben bedeutet all das, was es bisher bedeutete. Es ist genauso wie immer. Es geht uneingeschränkt und ununterbrochen weiter. Ist der Tod nicht nur ein unbedeutender Zwischenfall? Warum sollte ich vergessen sein, nur weil du mich nicht mehr siehst? Ich warte einstweilen auf dich, ganz in der Nähe, nur um die Ecke. Alles ist gut.

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ID: #43 | Sonstige Autoren

Sonstige Autoren

Nicht trauern wollen wir, dass wir ihn verloren haben, sondern dankbar sein, dass wir ihn gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen, denn wer in Gott stirbt, der bleibt in der Familie.
Autor: Hieronymus

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ID: #42 | Sonstige Autoren

Sonstige Autoren

ManchTränlein mag wohl fallen, das Liebe um mich weint, ich hab's ja auch Leben mit allen gut gemeint. Und habt ihr mich versenkt, dann lasst das Trauern sein, und wenn ihr mein gedenkt, dann denkt in Liebe mein.
Autor: Unbekannt

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ID: #41 | Sonstige Autoren

Sonstige Autoren

Ich werde leben, so lange euer Herz schlägt. Ich werde leben, so lange ich bei Euch einen Platz im Herzen habe. Ich werde leben, so lange Ihr Euren Weg geht. Ich werde leben, so lange in Eurem Leben ein Lächeln erscheint. Wenn ihr mich sucht, so sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, bin ich immer bei euch.
Autor: Milead A. Yousef Shalin

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Henry Scott Holland

Ich bin immer noch da. Ich bin im Zimmer nebenan. Was ich für euch gewesen bin, bleibe ich auch. Nennt mich weiterhin so, wie ihr mich immer genannt habt. Redet mit mir, wie ihr immer mit mir geredet habt. Betet, lacht und denkt an mich. Das Leben geht weiter, das Band zwischen uns ist nicht zerschnitten. Warum sollte ich aus euren Gedanken verschwinden? Ich bin nicht sehr weit weg ... bloß auf der anderen Seite des Weges!

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Friedrich, Rückert

Ich bin der Welt abhanden gekommen, mit der ich sonst viele Zeit verdorben, sie hat so lange nichts von mir vernommen, sie mag wohl glauben, ich sei gestorben! Es ist mir auch gar nichts daran gelegen, ob sie mich für gestorben hält, ich kann auch gar nichts sagen dagegen, denn wirklich bin ich gestorben der Welt. Ich bin gestorben dem Weltgetümmel, und ruh' in einem stillen Gebiet! Ich leb' allein in meinem Himmel, in meinem Lieben, in meinem Lied!

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ID: #38 | Sonstige Autoren

Sonstige Autoren

"Hast du Angst vor dem Tod?", fragte der kleine Prinz die Rose. Darauf antwortete sie: "Aber nein, ich habe doch gelebt, ich habe geblüht und meine Kräfte eingesetzt, so viel ich konnte. Und Liebe, tausendfach verschenkt, kehrt wieder zurück zu dem, der sie gegeben. So will ich warten auf das neue Leben und ohne Angst und Verzagen verblühen."
Autor: Antoine de Saint-Exupéry

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